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Einvernehmliche Scheidung

Wie kann ich mich ohne Streit scheiden lassen? Wie läuft meine Scheidung möglichst unkompliziert ab?

Sollten Sie sich gerade getrennt haben, befinden Sie sich aller Wahrscheinlichkeit nach in einem Wechselbad der Gefühle. Auch wenn Sie oder Ihr Noch-Ehegatte „auf Krawall gebürstet“ sind, sollten Sie sich klarmachen, dass die Scheidung nicht nur ein emotionaler Prozess ist, sondern sich vorwiegend nach rechtlichen Regeln abspielt, bei denen das Gesetz Regie führt. Zweckmäßig wäre es in Ihrer beider Interesse, die einvernehmliche Scheidung zu ermöglichen. Dafür gibt es überzeugende Gründe.

Das Wichtigste für Sie

  • Sie können die Trennung von Ihrem Ehegatten emotional betrachten. Spätestens mit der Scheidung sollte eine gewisse Vernunft die Oberhand gewinnen.
  • Einvernehmliche Scheidung bedeutet, dass Sie auf die streitige Auseinandersetzung wegen der Scheidung und eventueller Scheidungsfolgen verzichten und sich im gegenseitigen einvernehmen scheiden lassen.
  • Bei der einvernehmlichen Scheidung genügt es, wenn ein Ehegatte den Scheidungsantrag stellt und der andere dem Antrag zustimmt. Dafür genügt es, einen einzigen Rechtsanwalt zu beauftragen und zu bezahlen.
  • Sie können die einvernehmliche Scheidung auch online beauftragen und sich mit der Online-Scheidung viel Aufwand ersparen.
  • Eventuelle Scheidungsfolgen regeln Sie gleichfalls kostengünstig und einvernehmlich in einer Scheidungsfolgenvereinbarung.

Trennung ist das eine, Scheidung das andere

Sich streiten, kann an sich jeder. Besonders, wenn es um die Auseinandersetzung mit dem Ehepartner geht. Dazu genügt es, Frust, Ärger, Enttäuschung hinauszulassen. Und noch streitbeladener ist die Auseinandersetzung bei Trennung und Scheidung. Schwieriger ist es hingegen, sich nach der Trennung trotz aller emotionaler Gegensätze auf einen Weg zu verständigen, den Sie gemeinsam mit Ihrem Ehegatten gehen, um die Trennung und Scheidung zu bewerkstelligen. Immerhin geht es jetzt um Ihre eigene persönliche Zukunft. Der Schlüssel dorthin heißt einvernehmliche Scheidung.

Wohltaten gleichen dem Wasser, das die Sonne aus dem Meer zieht; als fruchtbarer Regen fällt es wieder auf die Erde.

August von Kotzebue

Was ist das eigentlich: einvernehmliche Scheidung?

Wenn es heißt „einvernehmlich“, ist eigentlich schon angedeutet, um was es dabei geht. Es geht darum, die Scheidung und die sich aus der Scheidung für beide Ehegatten ergebenden Konsequenzen im gegenseitigen Einvernehmen und möglichst ohne streitige Auseinandersetzung zu regeln. Es gibt zwei Wege, eine Scheidung ins Ziel zu führen. Der eine Weg ist die streitige Scheidung, bei der Sie sich mit Ihrem Ehepartner über die Voraussetzungen der Scheidung an sich streiten und möglicherweise über Jahre hinaus miteinander prozessieren. Das Ergebnis ist selten kalkulierbar und endet erfahrungsgemäß für beide Parteien oft im Desaster.

Zugegeben: Es ist einfach, mal eben zu empfehlen, Sie sollten die streitige Scheidung möglichst vermeiden und die einvernehmliche Scheidung realisieren. Gerade wenn es um die Scheidung geht, kochen die Emotionen hoch. Vielleicht geben Sie sich gegenseitig die Schuld daran, dass Ihre Ehe gescheitert ist. Gegenseitige Vorwürfe ändern aber nichts daran, dass die Scheidung ansteht und durchgeführt werden soll. Sie sollten sich eingestehen, dass es wesentlich zweckmäßiger ist, wenn Sie die Gegebenheiten akzeptieren. Sie sollten sich insbesondere eingestehen, dass Ihre Ehe gescheitert ist und damit die Voraussetzungen für einen Scheidungsantrag vorliegen. Sie können entweder darauf verzichten, eventuelle Scheidungsfolgen überhaupt zu regeln oder wenn, dann doch wenigstens einvernehmlich regeln. Mit der einvernehmlichen Scheidung sind Sie auf dem besten Weg.

Wie läuft die einvernehmliche Scheidung ab?

Bei der einvernehmlichen Scheidung benötigen Sie nur einen Rechtsanwalt.

Bei der einvernehmlichen Scheidung benötigen Sie nur einen Rechtsanwalt.

Können Sie sich mit Ihrem Ehegatten auf die einvernehmliche Scheidung verständigen, genügt es, wenn ein Ehegatte den Scheidungsantrag bei Gericht stellt. Der andere stimmt dem Scheidungsantrag dann lediglich zu und stellt bei Gericht keine eigenen Anträge. Da der Scheidungsantrag nur über einen zugelassenen Rechtsanwalt beim Gericht eingereicht werden kann, genügt es, wenn nur ein Rechtsanwalt mit der Durchführung der Scheidung beauftragt wird und dieser Rechtsanwalt den Scheidungsantrag beim Gericht einreicht. Sie brauchen lediglich einen Rechtsanwalt zu bezahlen. Der andere Ehegatte, der dem Scheidungsantrag zustimmt, benötigt keinen eigenen Rechtsanwalt und braucht auch keinen eigenen Rechtsanwalt zu bezahlen. Idealerweise und fairerweise teilen Sie sich die Kosten, die für die Gerichtsgebühren und die Anwaltsgebühren anfallen. Wenn Sie den Weg der einvernehmlichen Scheidung wählen, dürfen Sie damit rechnen, dass das Familiengericht besonders zügig einen Termin zur mündlichen Verhandlung über Ihren Scheidungsantrag anberaumt und in diesem Termin auch die Scheidung beschließen kann. Sich einvernehmlich scheiden zu lassen, wirkt also erheblich verfahrensbeschleunigend.

Einvernehmliche Scheidung online

Sie können auch den Weg der Online-Scheidung wählen und den Verfahrensablauf zusätzlich beschleunigen. Bei der Online-Scheidung kontaktieren Sie den Rechtsanwalt online, kommunizieren online, können aber jederzeit telefonisch mit ihm in Kontakt treten und eventuelle Fragen persönlich mit ihm besprechen. Auf jeden Fall sparen Sie sich die auf mühevolle Suche nach einem geeigneten Familienrechtsanwalt und brauchen auch nicht in dessen Büro vorstellig zu werden. Der Rechtsanwalt wird für Sie den Scheidungsantrag beim Familiengericht einreichen und Sie im mündlichen Verhandlungstermin vor dem Familiengericht vertreten.

Scheidung einvernehmlich. Scheidungsfolgen streitig!

Die einvernehmliche Scheidung führt nicht dazu, dass Sie wegen der Scheidungsfolgen zurückstehen müssen. Gerade wenn es um die einvernehmliche Scheidung geht, bietet es sich an, die Scheidungsfolgen gleichfalls einvernehmlich zu regeln. Das dafür richtige Werkzeug ist die Scheidungsfolgenvereinbarung. In einer Scheidungsfolgenvereinbarung regeln Sie mit Ihrem Ehegatten alles, was Sie oder Ihr Ehegatte anlässlich Ihrer Scheidung für regelungsbedürftig halten. Geht es beispielsweise um den Zugewinnausgleich oder den nachehelichen Ehegattenunterhalt, können Sie alles vereinbaren, was Ihren Möglichkeiten und Ihren Vorstellungen entspricht. Das Gesetz lässt Ihnen dazu den größtmöglichen Spielraum. Vor allem vermeiden Sie mit einer Scheidungsfolgenvereinbarung, dass Sie sich mit Ihrem Ehepartner über eine Scheidungsfolge streiten müssen. Jede Scheidungsfolge verursacht einen eigenen Gegenstandswert und erhöht die Gerichts- und Anwaltsgebühren. Je mehr Sie sich streiten, desto teurer wird Ihre Scheidung. Diesen oft kaum kalkulierbaren Kostenaufwand vermeiden Sie, wenn Sie über die einvernehmliche Scheidung hinaus eine Scheidungsfolgenvereinbarung verabreden. Eine solche Vereinbarung müssen Sie vor dem Scheidungstermin notariell beurkunden oder im Scheidungstermin gerichtlich protokollieren lassen.

Fazit

Sie müssen im Hinblick auf Ihre Scheidung nicht zu allem Ja und Amen sagen. Da streitige Scheidungen aber ein enormer Kostenfaktor sind, sollten Sie alles daransetzen, die einvernehmliche Scheidung zu ermöglichen und eventuelle Scheidungsfolgen kostengünstig in einer Scheidungsfolgenvereinbarung zu regeln. Jeder Euro, den Sie dabei sparen, ist eine Investition in Ihre Zukunft.

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