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Scheidung – Was muss ich wissen?

Will ich wirklich die Scheidung? Was muss ich alles beachten?

Sie sehen sich bei Trennung.de um. Gut so. Willkommen! Sie stehen wahrscheinlich vor der Frage, soll ich mich wirklich von meinem Ehepartner trennen, vielleicht nochmals einen Versöhnungsversuch starten, eine Paartherapie machen, es ohne Scheidung bei der Trennung belassen oder soll ich den Neustart wagen und mich endgültig scheiden lassen? Um zu einer Entscheidung zu gelangen, ist es immer hilfreich, sich zu informieren. In Ihrem Fall sollten Sie wissen, welche Optionen Sie haben. Soweit Sie die Option „Scheidung“ anstreben, informieren wir Sie, was Sie vorab wissen müssen.

Das Wichtigste für Sie

  • Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob Sie sich wirklich scheiden lassen wollen, sollten Sie eine Eheberatung in Anspruch nehmen. Mehr Informationen zum Thema Ehekrisen und Eheberatung erhalten Sie auf unserem Partnerportal „Ehe.de“.
  • Sie können getrennt voneinander leben, ohne sich scheiden zu lassen. Allerdings bringt nur die Scheidung zuverlässig Rechtssicherheit.
  • Möchten Sie die Kosten einer Scheidung in Erfahrung bringen, fordern Sie von uns einen kostenlosen Kostenvoranschlag an.
  • Sind Sie finanziell nicht liquide, können Sie im Zusammenhang mit Ihrer Scheidung staatliche Verfahrenskostenhilfe beantragen oder wegen der Gerichts- und Anwaltsgebühren mit uns eine Ratenzahlung vereinbaren.
  • Das Gericht kann Ihre Scheidung beschließen, wenn Sie sich nach Ablauf des Trennungsjahres einvernehmlich scheiden lassen. Lediglich in Härtefällen können Sie ausnahmsweise vorzeitig geschieden werden.
  • Bei einer einvernehmlichen Scheidung bringt Ihnen die Online-Scheidung viele Vorteile. Sie sparen Zeit, Geld und schonen Ihr Nervenkostüm. In diesem Fall bietet sich auch eine Scheidungsfolgenvereinbarung an.

Will ich mich wirklich scheiden lassen? Eigentlich nicht.

Wir kennen Ihre Beziehung nicht. Da Sie sich offensichtlich informieren möchten, dürfen wir unterstellen, dass Sie in Ihrer Beziehung mit Ihrem Ehepartner Probleme haben, diese Probleme aber wohl nicht so schwerwiegend sind, dass Sie Ihre Ehe endgültig für gescheitert halten. Probleme in einer Ehe sind an sich normal. Es gibt im Leben so gut wie nichts, was wirklich fortlaufend reibungslos verläuft.

In einer solchen Lebensphase sollten Sie sich keinesfalls scheuen, Hilfe, Unterstützung und gute Ratschläge von außerhalb entgegenzunehmen. Oft sind es Kleinigkeiten, die das Getriebe der Ehe knirschen lassen. Besuchen Sie unsere Partnerseite „Ehe.de“. Dort finden Sie eine Reihe von Informationen und Ratgebern, die Ihnen weiterhelfen. Mit einigem Engagement sollte es auch Ihnen gelingen, Ihre Ehe zu retten. Sie wissen, dass man in eigenen Angelegenheiten meist ein schlechter Berater ist und ein „Input“ von außen manchen Stillstand überwindet.

Wie ist das mit den sogenannten Versöhnungsversuchen?

Voraussetzung dafür, dass Sie den Scheidungsantrag stellen können, ist der Vollzug des Trennungsjahres. Allerdings brauchen Sie nicht zu befürchten, dass eventuelle Versöhnungsversuche den Ablauf des Trennungsjahres blockieren würden. Bei einem Versöhnungsversuch ziehen Sie nach einer Trennung doch noch einmal zusammen und versuchen, die Trennung zu überwinden. Gelingt es, ist Ihre Ehe gerettet. Misslingt der Versöhnungsversuch, hat eine misslungene Versöhnung das Trennungsjahr dennoch nicht unterbrochen.

Geht Trennung auch ohne Scheidung?

Sie sind keinesfalls verpflichtet, sich nach einer Trennung auch scheiden zu lassen. Sie sind auch nicht verpflichtet, nach Ablauf des Trennungsjahres den Scheidungsantrag zu stellen. Sie können auch ohne Scheidung zeitlebens getrennt voneinander leben. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie sich mit Ihrem Ehepartner einig sind und es wegen eventueller Trennungsfolgen keine Probleme gibt. Soweit Sie auf Trennungsunterhalt angewiesen sind und der Ehepartner freiwillig Unterhalt zahlt, ist alles gut. Zahlt er allerdings nicht, haben Sie ein Problem. Außerdem endet Ihr Anspruch auf Trennungsunterhalt regelmäßig etwa nach Ablauf eines Jahres. Sind Sie dann auf nachehelichen Ehegattenunterhalt angewiesen, brauchen Sie den Scheidungsbeschluss. Im Regelfall dürfte es besser sein, die Scheidung anzustreben. Nur mit einer Scheidung schaffen Sie Fakten und klare Verhältnisse. Möchten Sie beispielsweise erneut heiraten, müssen Sie geschieden sein. Andernfalls droht Ihnen der Vorwurf der Bigamie.

Will ich mich wirklich scheiden lassen? Ich denke ja.

Kommen Sie früher oder später zu dem Schluss, sich scheiden zu lassen, bewegen Sie sich auf einer anderen Ebene. Jetzt gilt es, die Wege über Ihre Trennung bis hin zur Scheidung strategisch vorzubereiten und juristisch abzusichern. Trennung und Scheidung sind nicht nur Begriffe des täglichen Sprachgebrauchs. Beide Begriffe haben auch ihre juristische eigenständige Bedeutung. Diese Bedeutung müssen Sie kennen. Da auf der anderen Seite Ihr Ehepartner steht, müssen Sie davon ausgehen, dass er sich gleichfalls über die Voraussetzungen von Trennung und Scheidung informieren wird. Möchten Sie nicht ins Hintertreffen geraten, müssen Sie wissen, wie Sie mit Ihrer Trennung und Scheidung umgehen.

Wie kann ich mich informieren?

Auf Trennung.de informieren wir Sie über alles, was Sie zu Trennung und Scheidung wissen müssen. Am besten ist, Sie fordern vorab unser Gratis-Infopaket an. Darin informieren wir Sie beispielsweise, was Sie bei der Trennung beachten müssen, welche Voraussetzungen für eine Scheidung zu berücksichtigen sind, wie eine Scheidung genau abläuft, worin die Unterschiede und Vorteile unseres Serviceangebotes zur herkömmlichen Scheidung liegen und vor allem, wie Sie die Scheidungskosten möglichst gering halten. Außerdem halten wir auf unsere Websites eine ganze Reihe von Ratgebern bereit, in denen Sie alles nachlesen können, was im Hinblick auf Trennung und Scheidung relevant ist.

Wen kann ich fragen?

Guter Rat muss nicht teuer sein. Sie brauchen sich nicht darauf einzulassen, so wie bei einer herkömmlichen Scheidung, einen Anwalt nach Terminabsprache in seiner Kanzlei aufsuchen zu müssen und vielleicht sofort mit einer Erstberatungsgebühr überzogen zu werden. Bei uns ist das anders. Wir bieten Ihnen eine kostenfreie Orientierungsberatung an. Dazu können Sie uns jederzeit, rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche, unter unserer kostenlosen Servicenummer anrufen. Unsere geschulten Mitarbeiter besprechen mit Ihnen in vertraulicher Atmosphäre Ihre Situation. Ziel ist, Ihnen aufzuzeigen, wo Sie gerade stehen und was Sie im nächsten Schritt tun sollten. Sie können dabei offen sprechen und dürfen erwarten, dass Sie auf Ihre Fragen zielführende Antworten erhalten.

Wer kann mich beraten?

Haben Sie sich informiert und orientiert, ergeben sich zwangsläufig Fragen, auf die es nur juristische Antworten gibt. Auf Wunsch verweisen wir Sie dazu an einen unserer handverlesenen Kooperationsanwälte. Nur Anwälte dürfen Sie juristisch beraten. Die für ein solches Erstberatungsgespräch herkömmlicherweise anfallende Erstberatungsgebühr fällt für Sie bei uns nicht an. Das garantieren wir Ihnen ausdrücklich, als Sie in unserem Gratis-Infopaket einen Beratungsgutschein über 200 € befinden. Der Beratungsgutschein berechtigt Sie dazu, unsere anwaltliche Erstberatung gebührenfrei in Anspruch zu nehmen. Ihre rechtlichen Fragen zu Trennung und Scheidung werden dann zuverlässig und kompetent beantwortet.

Wie viel kostet eine Scheidung?

Bei einer Scheidung fallen regelmäßig Gerichts- und Anwaltsgebühren an. Wie hoch diese Gebühren sind hängt zum einen von Ihrem und dem Nettoeinkommen Ihres Ehepartners ab, zum anderen spielt es noch eine Rolle, ob Sie beide sich einvernehmlich scheiden lassen oder die Scheidung in einem Rosenkrieg ausartet. Je mehr Sie sich streiten, desto teurer wird Ihre Scheidung.

Wie viel Ihre Scheidung in Ihrem Fall kostet, berechnen wir Ihnen auf Ihren Wunsch anhand eines Kostenvoranschlages. Darin ersehen Sie, mit welchen Scheidungskosten für Gericht und Anwalt Sie rechnen müssen. Unser Kostenvoranschlag ist für Sie kostenlos. Er bleibt auch kostenlos, wenn Sie sich nicht für unser Angebot entscheiden sollten. Sind Sie finanziell gerade nicht liquide, können Sie wegen der Gerichts- und Anwaltsgebühren mit uns eine Ratenzahlung vereinbaren oder Sie beantragen zusammen mit Ihrem Scheidungsantrag staatliche Verfahrenskostenhilfe.

Wann kann ich den Scheidungsantrag stellen?

Ihre Scheidung erfolgt durch richterlichen Beschluss. Dazu müssen Sie Ihren Scheidungsantrag bei Gericht einreichen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie vorher ein Jahr getrennt von Ihrem Ehepartner gelebt haben und gegebenenfalls dafür den Nachweis führen können. Trennung bedeutet, dass Sie sich von „Tisch und Bett“ getrennt haben. Entweder haben Sie einen eigenen Hausstand begründet oder Sie bewohnen Ihre gemeinsame Ehewohnung weiter, nutzen aber getrennte Räumlichkeiten und Küche und Bad lediglich in gegenseitiger Absprache.

Sobald das Trennungsjahr vollzogen ist, können Sie über Ihren Rechtsanwalt Ihren Scheidungsantrag beim örtlich für Sie zuständigen Familiengericht einreichen. Da bei den Familiengerichten Rechtsanwaltszwang besteht, müssen Sie für Ihren Antrag einen Rechtsanwalt beauftragen. Der Rechtsanwalt wird Ihren Scheidungsantrag bei Gericht einreichen und Sie im mündlichen Scheidungstermin vor Gericht vertreten.

Was ist eine Online-Scheidung?

Es ist nicht unbedingt eine Frage, „mit der Zeit zu gehen“. Vielmehr geht es bei der Online-Scheidung darum, mit möglichst wenig Aufwand den Scheidungsantrag zu stellen. Die Online-Scheidung zeichnet sich dadurch aus, dass Sie nicht mehr darauf angewiesen sind, einen für Sie infrage kommenden Rechtsanwalt zu recherchieren, mit ihm einen Termin in seiner Kanzlei zu vereinbaren, ihn dort aufzusuchen und sich gegenüber einer für Sie meist fremden Person offenbaren zu müssen.

Bei der Online-Scheidung formulieren Sie Ihren Scheidungswunsch in unserem Scheidungsformular und reichen die dafür notwendigen Unterlagen online oder gerne auch per Post bei uns ein. Wir stellen Ihnen einen kompetenten Rechtsanwalt zur Seite. Dieser wird Ihren Scheidungsantrag bei Gericht einreichen. Sofern Sie vorher noch individuellen Beratungsbedarf haben, können Sie selbstverständlich mit dem Rechtsanwalt persönlich in Kontakt treten und Ihre Fragen klären. Mit der Online-Scheidung steht Ihnen rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche unser Scheidungsservice zur Verfügung. Da unsere Kooperationsanwälte eine persönliche Online-Akte angelegen, die Sie mit Ihrem Passwort jederzeit einsehen können, sind Sie auf keine Terminabsprachen angewiesen und wissen stets, wo Ihr Verfahren steht.

Wann kann ich geschieden werden?

Haben Sie das Trennungsjahr vollzogen, kann der Richter schnell terminieren und die Scheidung aussprechen, wenn Ihr Ehepartner Ihrem Scheidungsantrag zustimmt oder gleichfalls die Scheidung beantragt. Widerspricht Ihr Ehepartner Ihrem Scheidungswunsch, müssen Sie im ungünstigsten Fall drei Jahre warten, bis der Richter auch gegen den Willen Ihres Ehepartners die Scheidung aussprechen kann. Sie erreichen Ihre Scheidung jedenfalls am schnellsten und kostengünstigsten, wenn Sie das Verfahren im gegenseitigen Einvernehmen mit Ihrem Ehepartner einvernehmlich betreiben.

Kann ich auch vorzeitig geschieden werden?

In Ausnahmefällen, in denen Ihnen aus Gründen, die in der Person Ihres Ehepartners liegen, nicht zuzumuten ist, die gesetzlichen Fristen abzuwarten, können Sie auch bereits vor Ablauf des Trennungsjahres oder vor Ablauf der dreijährigen Frist geschieden werden. Als Härtefall kommt in Betracht, wenn Ihr Ehepartner Ihnen gegenüber gewalttätig ist oder Sie mit einem außerehelichen Verhältnis bewusst demütigt. Härtefälle sind eine absolute Ausnahmefälle.

Was sind die Vorteile einer einvernehmlichen Scheidung?

Viele Scheidungen verlaufen streitig. Die Ehepartner gönnen sich nichts und streiten nicht nur wegen der Scheidung selbst, sondern auch über die mit der Scheidung verbundenen Scheidungsfolgen. Scheidungsprozesse dieser Art sind kaum kalkulierbar. Sie verursachen ein Übermaß an Gerichts- und Anwaltsgebühren, verlaufen oft über Jahre hinweg und ruinieren das Nervenkostüm der Beteiligten.

Bei der einvernehmlichen Scheidung stellen Sie von vornherein darauf ab, dass Sie sich im gegenseitigen Einvernehmen mit Ihrem Ehepartner scheiden lassen. Wenn Sie darauf verzichten, Ihren Ehepartner wegen irgendwelcher Scheidungsfolgen zu provozieren, haben Sie gute Chancen, dass sich auch Ihr Ehepartner entsprechend verhält und einer einvernehmlichen Scheidung zustimmt.

Eine kürzere Verfahrensdauer

Die Verfahrensdauer ist erheblich kürzer als bei einer streitigen Scheidung. Zum Beispiel müssen die Scheidungsfolgen nicht erst über einen ständigen Schriftwechsel zwischen Ihren Anwälten geregelt werden. Auch der Scheidungstermin an sich dauert nur wenige Minuten. Der Richter muss sich nicht mehr um Ihre Scheidungsfolgen kümmern, er führt nur Ihren Versorgungsausgleich durch und beschließt Ihre Scheidung.

Geringere Kosten

Sie können die Kosten bei einer einvernehmlichen Scheidung gering halten, denn sie benötigen nämlich nur einen einzigen Rechtsanwalt, der für Sie den Scheidungsantrag stellt. Ihr Ehepartner braucht lediglich zuzustimmen und benötigt für diese Zustimmung keinen eigenen Rechtsanwalt. Insgesamt zahlen Sie also nur einen Anwalt. Da Sie sich wegen der Scheidungsfolgen nicht auseinandersetzen und diese einvernehmlich geregelt haben, terminieren die Gerichte solche Scheidungstermine meist sehr zeitnah und zeigen sich auch bereit, lediglich die Mindestverfahrenswerte festzusetzen, nach denen sich die Gerichts- und Anwaltsgebühren berechnen. Je weniger Sie sich streiten, desto weniger können Ihnen Gericht und Anwalt in Rechnung stellen. Alles in allem: Sie gewinnen beide und können Ihr gespartes Geld in den Aufbau einer neuen Lebensperspektive investieren.

Wir zeigen Ihnen gerne Wege auf, wie Sie mit einer solchen einvernehmlichen Scheidung kostengünstig, schnell und nervenschonend Ihre Scheidung erreichen.

Wie regele ich die Scheidungsfolgen mit einer Scheidungsfolgenvereinbarung?

Ihre einvernehmliche Scheidung runden Sie mit einer Scheidungsfolgenvereinbarung ab. Es empfiehlt sich grundsätzlich, eine solche Vereinbarung zu treffen. Sie erreichen damit einerseits, dass Sie sich einvernehmlich und kostengünstig scheiden lassen können und vermeiden andererseits, dass Sie sich im Rahmen der Scheidung oder nach Ausspruch Ihrer Scheidung wegen eventueller Scheidungsfolgen doch noch streitig mit Ihrem Ehepartner auseinandersetzen müssen. Mit einer Scheidungsfolgenvereinbarung schaffen Sie Fakten und räumen Zweifel aus. Sie schaffen für sich selbst und Ihren Ehepartner zuverlässig Rechtssicherheit. Damit Ihre Scheidungsfolgenvereinbarung rechtsverbindlich wird, muss sie notariell beurkundet werden. Alternativ kommt auch die gerichtliche Protokollierung im Scheidungstermin in Betracht. Um Ihren Ehepartner frühzeitig verbindlich einzubeziehen, sollten Sie jedoch die notarielle Beurkundung bevorzugen.

Brauche ich denn unbedingt eine Scheidungsfolgenvereinbarung?

In den wenigsten Fällen wird die einvernehmliche Scheidung als solche ausreichend sein. Nur wenn Ihr Ehepartner absolut vertrauenswürdig und zuverlässig ist und sich an eventuelle private Absprachen wirklich hält oder wenn es einfach nichts zu regeln gibt (Hausrat ist verteilt, es gibt keinen Zugewinn, Sie haben keine Kinder), kann es in Ausnahmefällen genügen, es bei der reinen Scheidung zu belassen.

Wenn Sie aber nach der Scheidung infolge der Betreuung eines Kleinkindes oder einer Erkrankung oder Gebrechlichkeit beispielsweise auf Ehegattenunterhalt angewiesen sind oder den Zugewinnausgleich geregelt wissen möchten, sollten Sie auf einer Scheidungsfolgenvereinbarung bestehen. Darin regeln Sie alle Rechte und Pflichten, die mit einer Scheidungsfolge einhergehen. Da Sie eine solche Scheidungsfolgenvereinbarung notariell beurkunden müssen, schaffen Sie sich einen vollstreckbaren Titel. Ein vollstreckbarer Titel beinhaltet, dass Sie einen darin beispielsweise vereinbarten Ehegattenunterhalt notfalls gegen den Ehepartner zwangsweise vollstrecken können, falls er Ihnen wider Erwarten nicht freiwillig den vereinbarten Ehegattenunterhalt zahlt. Hätten Sie keine Scheidungsfolgenvereinbarung getroffen, müssten Sie Ihren Ex-Partner nach der Scheidung auf Zahlung von Ehegattenunterhalt verklagen und im Streitfall im Detail nachweisen, dass Sie einen der im Gesetz geregelten Unterhaltstatbestände erfüllen. Unterhaltsprozesse dieser Art dauern oft Jahre und sind selten kalkulierbar.

Fazit

Trennung und Scheidung beruhen auf strategischen Überlegungen. Sollten Sie die Scheidung anstreben, dürfen Sie keineswegs blind das Scheidungsverfahren betreiben. Nur die richtige Information und Beratung gewährleistet, dass Sie Ihr Ziel erreichen und über die Trennung hinaus nicht noch zusätzlich Schaden nehmen.

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