Um zu beurteilen, wie ernst der Ehepartner oder Lebensgefährte seine Suche nach der eigenen Vergangenheit betreibt, muss man zunächst Fragen an sich selbst stellen:
- Habe ich einfach zufällig im Browserverlauf des gemeinsam genutzten PCs die Google-Suchen gefunden?
- Habe ich ihm oder ihr zufällig über die Schulter geschaut, und die Situation war unklar?
- Oder habe ich, aus Gewohnheit oder auf Verdacht hin, ohne Wissen des Partners in dessen oder deren Mobiltelefon den Suchverlauf gecheckt?
In letzterem Fall wird das Problem zweischneidig, da dann ein ominöses Verhalten des Partners dem eigenen Verhalten gegenüber steht. Beides muss nichts miteinander zu tun haben, aber es besteht ein Unterschied zwischen dem heimlichen Googeln und dem sehr offensichtlichen. Im letzteren Fall scheint Ihr Partner seinen Informationsdrang als etwas Normales anzusehen, das er nicht um jeden Preis verbergen will.
Doch wieso will man nach vielleicht etlichen Jahren wissen, wo der einstige Partner wohnt, mit wem er lebt oder wie viel Kinder er hat?




