Zuletzt aktualisiert am: 15.07.2026, geschrieben von iurFRIEND-Redaktion
Angst ist eine Reaktion auf eine einzutreten drohende Situation. Bei der Angst vor der Trennung fürchtet man meist, durch den Verlust des Partners und der Beziehung sein gewohntes emotionales Gefüge, geteilten Besitz, das eigene Ansehen oder das anderer zu verlieren. Die Angst vor der Trennung ist nicht zu verwechseln mit der Trennungsangst, die sich auf Kinder und ihre Bezugspersonen bezieht.
Die Entscheidung, ob Sie sich trennen oder bleiben wollen, müssen Sie letztlich selber treffen. Doch diese Übersicht über häufige Trennungsgründe und Ängste vor einer Trennung kann Ihnen helfen, etwas Abstand von Ihren Gefühlen zu geben und Ihre Gedanken zu ordnen.
Wenn Sie sich eigentlich trennen möchten, sollten Sie sich nicht durch Ängste davon abhalten lassen. Selbst, wenn diese Ängste praktische Gründe haben – denn auch dann gibt es immer eine Lösung. In einer unglücklichen Beziehung zu bleiben, ist keine Lösung.
Sind Sie sogar verheiratet, gibt es einige rechtliche Konsequenzen der Trennung zu beachten. Wichtig ist, dass Sie sich hier kompetente Unterstützung suchen, um möglichst unbelastet durch diesen Prozess zu gehen und eine gute Lösung für beide Partner zu finden.
Sie können keinen klaren Kopf mehr fassen und gerade nicht einschätzen, ob Ihre Zweifel an der Beziehung wirklich ernstzunehmen sind? Dann machen Sie unseren Online-Beziehungstest, bevor Sie sich ausführlicher mit diesem Ratgeber befassen.
Es ist schwierig, sich in Ruhe Gedanken über den Fortbestand der Beziehung zu machen, wenn Ihr Partner stets an Ihrer Seite ist. Hier hilft es, einmal allein in den Urlaub zu fahren, ein paar Tage Freunde oder Verwandte zu besuchen oder einfach mal wandern zu gehen. Nehmen Sie ein Notizbuch mit, um sich Gedanken zu notieren.
Die Trennungsphase setzt Ihnen schwer zu und Ihnen geht es bereits seit längerem sehr schlecht? Vielleicht kann eine Psychotherapie oder ein Coaching helfen. Sie möchten eigentlich eine einvernehmliche Trennung oder Scheidung erreichen? Wenden Sie sich an einen Mediator. Sie möchten Ihre Scheidung schnell, günstig und unkompliziert über die Bühne bringen? Kontaktieren Sie einen Online-Scheidungsservice.
Möchten Sie sich wirklich trennen?
Schaubild
Sie denken also über das Thema Trennung nach. Dafür kann es viele Gründe geben. Manche sollten einen sofort zu einer Trennung veranlassen: Gewalt oder emotionaler Missbrauch in einer Beziehung sind absolute No-Gos! Andere Schwierigkeiten entpuppen sich bei genauerer Betrachtung nur als Schein-Probleme, die sich mit ein wenig mehr Zeit und Aufmerksamkeit füreinander lösen lassen. Häufig befinden sich Paare auch irgendwo dazwischen. Nur, wo stehen Sie?
Im Folgenden möchten wir Ihnen anhand der häufigsten Probleme in Beziehungen Wege aufzeigen, die Sie möglicherweise in Ihrer Findungsphase und letztlich bei Ihrer Entscheidung unterstützen können. Vielleicht treffen nicht nur einer, sondern gleich mehrere Gründe auf Sie zu.
SchaubildiurFRIEND Schaubild: Trennen Oder Bleiben
Gewalt und emotionaler Missbrauch sind immer ein Trennungsgrund!
Ihr Partner schlägt Sie oder würdigt Sie mit Beleidigungen und erniedrigenden Kommentaren herab? Physische oder auch psychische Gewalt in Ihrer Beziehung ist immer ein Trennungsgrund! Zögern Sie nicht, diese Beziehung so schnell Sie können zu beenden und sich so weit wie möglich von Ihrem Partner zu entfernen. Niemand sollte sich auch nur ein einziges Mal misshandeln lassen.
Das gilt auch dann, wenn er oder sie sich danach regelmäßig reuig zeigt, sich entschuldigt und schwört, das nie wieder zu tun. Oder, wenn er oder sie „nur“ unter Alkoholeinfluss gewalttätig oder verbal ausfällig wird. Was er oder sie vielleicht selbst nicht weiß: Der reine Wille reicht hier meist nicht – häufig stecken hinter der Gewalttätigkeit tief sitzende psychische Probleme. Doch es ist keinesfalls Ihre Aufgabe, Ihren Partner zu „heilen“ oder ihm bzw. ihr zu helfen. Dafür gibt es Psychotherapie und Selbsthilfegruppen. Sie aber müssen sich erst einmal in Sicherheit bringen!
EXPERTENTIPP
Sie sind nicht allein: Suchen Sie sich Hilfe
Falls Sie Angst haben, Ihren gewalttätigen Partner zu verlassen, bekommen Sie Hilfe bei der Polizei, dem Jugendamt oder der Familienhilfe. Es gibt außerdem zahlreiche weitere Stellen, die Sie z.B. dabei unterstützen können, als Frau kurzfristig im Frauenhaus unterzukommen. Für Männer gibt es ebenfalls vergleichbare Schutzhäuser.
Wichtig ist nach einer solchen Erfahrung außerdem, dass Sie sich Unterstützung suchen, um das Erlebte zu verarbeiten. Möglicherweise ist eine Psychotherapie sinnvoll. Diese kann Ihnen nicht nur bei der Verarbeitung helfen, sondern Sie können auch erforschen, warum Sie sich mit einem gewalttätigen Menschen eingelassen haben. Häufig stehen dahinter ein geringes Selbstwertgefühl oder schlechte Kindheitserlebnisse.
Sie zweifeln an Ihrer Liebe?
Ihre Gefühle für den Partner sind vermutlich nicht mehr dieselben wie am Anfang Ihrer Beziehung. Das Kribbeln im Bauch ist längst verschwunden und Sie sehen Ihren Partner immer weniger durch die „rosa-rote Brille“. Das geht erst einmal jedem von uns so und ist – rein biologisch – ganz normal. Wie können nicht ewig im Zustand der Verliebtheit verweilen. So durchläuft jede Beziehung gewisse Phasen. Über Monate und Jahre wandelt sich der aufregende Ausnahmezustand hin zu einer tiefen Vertrautheit. Manche möchten erst dieses Gefühl wirklich als Liebe bezeichnen.
Nur ist das, was Sie für Ihren Partner jetzt empfinden, wirklich noch Liebe – oder vielleicht nur noch Gewohnheit? Dieses ist die erste und wichtigste Frage, die Sie sich stellen sollten. Denn Liebe ist die Basis jeder glücklichen, gesunden Beziehung.
Wenn Sie diese Frage sofort mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten können, spricht dies dafür, beieinander zu bleiben und an der Beziehung zu arbeiten. Vorausgesetzt, es handelt sich um eine für beide Seiten ansonsten gesunde Beziehung.
Sind Sie sich sicher, diese Frage mit „Nein“ beantworten zu können, haben Sie eigentlich bereits die Entscheidung für eine Trennung getroffen.
Erschrecken Sie nicht, wenn Sie auf diese Frage erst einmal nur mit einem „ich weiß es nicht“ reagieren können. Häufig verstecken sich die wahren Gefühle füreinander unter der Last des Alltags. Oder aber es gibt zwar Probleme, diese überdecken aber nur die Liebe und bringen sie nicht zum Erlöschen.
Tipps:
Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und Abstand, um dieser wichtigsten aller Fragen nachzugehen. Dabei können folgende Tipps helfen:
Gewinnen Sie Abstand, um sich über diese Frage etwas klarer zu werden:
Vielleicht verreisen Sie einfach mal allein, besuchen Freunde oder Verwandte? Nehmen Sie sich in jedem Fall Zeit für sich allein und machen sich vielleicht ein paar Notizen. Horchen Sie in sich hinein: Vermissen Sie Ihren Partner schon nach einigen Tagen? Oder fehlt er bzw. sie Ihnen überhaupt nicht?
Stellen Sie sich in Gedanken ein paar Fragen – und hören Sie auf Ihr Gefühl:
Denken Sie an Ihre Zukunft, Ihre Pläne und Ziele. Kommt Ihr Partner darin vor? Freuen Sie sich auf gemeinsame Unternehmungen?
Stellen Sie sich vor, Sie trennen sich. Wie fühlt sich das an? Schmerzhaft oder befreiend?
Wie würde sich eine Zukunft ohne Ihren Partner anfühlen? Frei oder einsam?
Stellen Sie sich vor, Sie könnten in die Vergangenheit reisen: Würden Sie sich noch einmal für ihn oder sie entscheiden?
Beobachten Sie Ihre Gefühle, während Sie zusammen sind:
Fühlen Sie sich geborgen in der Nähe Ihres Partners?
Freuen Sie sich, den anderen zu sehen?
Beobachten Sie, wie Sie sich Ihrem Partner gegenüber verhalten:
Können Sie sich in der Gegenwart des anderen authentisch verhalten?
Sind Sie noch bereit, Kompromisse einzugehen?
Können Sie sich noch in den anderen einfühlen?
Sind Ihre Gefühle für ihn oder sie abhängig davon, dass er oder sie sich in Ihren Augen „richtig“ verhält?
Investieren Sie noch Zeit, Mühe und Gefühle in Ihre Beziehung? Oder hat sich bereits eine gewisse Gleichgültigkeit eingeschlichen?
Wenn Sie miteinander sprechen – geht es um Alltägliches, Oberflächliches, oder können Sie sich noch auf tieferer Ebene miteinander austauschen?
Gehen Sie dem anderen aus dem Weg? Wenn ja, warum?
Beobachten Sie auch Ihre sonstigen Gedanken während des Alltags:
Denken Sie oft an andere Männer oder andere Frauen?
Tagträumen Sie oft von einem Leben ohne ihn oder sie?
Sie haben sich voneinander distanziert?
In vielen Beziehungen schleicht sich mit der Zeit eine gewisse Distanz ein. Das kann jedoch viele Gründe haben und muss keinesfalls immer gleich das Aus der Beziehung bedeuten.
Anzeichen für eine Distanzierung können sein:
Sie finden wenig Zeit füreinander,
Sie reden nicht mehr so viel miteinander – und dann geht es häufig um Oberflächliches,
Sie streiten nicht mal mehr miteinander,
Sie haben weniger Interesse für das Leben Ihres Partners,
Sie berühren sich weniger zwischendurch, haben weniger Lust auf Nähe und auf Sex oder
Sie gehen sich - mehr oder weniger bewusst - aus dem Weg.
Tipps:
Auch hier gilt: Nehmen Sie sich bewusst Zeit und spüren (ggf. gemeinsam) nach, woran es liegt:
Sind die Gefühle verschwunden? Haben sie sich vielleicht in unterschiedliche Richtungen entwickelt und passen einfach nicht mehr zueinander? Vielleicht haben Sie sich innerlich schon verabschiedet? Dann sollten Sie tatsächlich über eine Trennung nachdenken.
Gibt es möglicherweise Probleme zwischen Ihnen, die sie beide nicht wagen anzusprechen? Nehmen Sie sich ein Herz und tun Sie’s! Eine offene und ehrliche Kommunikation ist in der Beziehung sehr wichtig. Nur so können Sie Probleme auch lösen. Im Zweifel holen Sie sich professionelle Unterstützung in einer Paartherapie.
Oder hat sich einfach nur der Alltag mit seinen Routinen und Verpflichtungen eingeschlichen? Vielleicht vermissen Sie den anderen genauso wie er Sie? In diesem Fall gilt: Nehmen Sie sich mehr bewusste Zeit – sowohl füreinander als auch für sich selbst. Sprechen Sie über Ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Fragen Sie den anderen, wie es ihm wirklich geht. Sie werden bestimmt wieder näher zueinander finden.
In einer Partnerschaft muss man sich manchmal streiten, denn dadurch erfährt man mehr voneinander.
Sie fragen sich, ob Sie (noch) zusammenpassen?
Schaubild
Vielleicht fragen Sie sich manchmal: Passen wir noch zusammen? Und haben wir je wirklich zusammengepasst? Diese Fragen sind oft nicht ganz unberechtigt. Denn wenn wir uns verlieben, sehen wir häufig zunächst über Unterschiede hinweg - ganz im Sinne von „Gegensätze ziehen sich an“. Doch die Wissenschaft weiß, dass für eine gelingende, langfristige Beziehung eher das Motto gilt: „Gleich und gleich gesellt sich gern.“ Manchmal verändern sich beide Partner aber auch im Laufe der Jahre und leben sich auseinander. Egal an welchem Punkt Sie sich befinden, Sie interessiert vermutlich die Frage: Welche Unterschiede sind normal – und wo sollte ich besser keine Kompromisse machen?
Tatsächlich kann es sogar gut für die Beziehung sein, wenn Sie zumindest nicht alles gemeinsam unternehmen und jeder von Ihnen zumindest auch eigene Interessen, Hobbies und Freunde hat. Denn eine Beziehung sollte nicht symbiotisch werden, nicht einengen, sondern jedem Raum für die persönliche Entwicklung geben. Zumal sich solche Unterschiede meist eher an der Oberfläche Ihres Wesens bewegen. Wichtig ist nur, dass Sie die Interessen und die Freunde des anderen respektieren und Verständnis für sie aufbringen. Auch sollte es zumindest einige Aktivitäten geben, die Sie beide teilen, denn gemeinsame Unternehmungen schmieden zusammen. Und wenn es diese noch nicht gibt, finden Sie vielleicht etwas Neues, das Ihnen beiden Spaß macht. So können sich auch distanzierte Partner wieder annähern.
SchaubildiurFRIEND Schaubild: Glückliche vs Unglückliche Beziehung
Praxisbeispiel
Verschiedene Hobbies miteinander verknüpfen
Sie ist eine begeisterte Sportlerin und hat viele Freunde in ihrem Verein. Er widmet sich lieber der Fotografie und wünscht sich mehr Momente zu zweit. Wie wäre es, wenn sie sich zum Beispiel auf ausgedehnten Wanderungen auspowern könnte, bei denen er tolle Motive für seine Kamera findet. Dabei können beide mal wieder richtig miteinander reden – oder auch nur zu zweit die Stille genießen.
Doch bei allen hinzunehmenden Differenzen - wer sein Leben langfristig miteinander teilen möchte, sollte zumindest auch einige grundlegende Ansichten teilen: Über das Leben, die Kultur und die Werte bis hin zu den Wünschen für die Zukunft und konkreten Lebensplanungen. Bleiben Sie den Bedürfnissen treu, die Ihnen wirklich wichtig sind und geben Sie sie nicht der Partnerschaft zuliebe auf. Denn so verlieren Sie Ihr eigenes Glück aus den Augen und bereuen später wahrscheinlich all das, was Sie (nicht) getan haben. Sie beide würden sich im Laufe der Zeit immer schlechter fühlen und sich vielleicht sogar gegenseitig Vorwürfe machen. Der Beziehung helfen solche grundlegende Kompromisse letzten Endes also meist auch nicht.
Sie haben Konflikte?
Streit gehört – in einem gewissen Maß – zu jeder Beziehung dazu. Häufig kann er Unausgesprochenes an die Oberfläche bringen, Missverständnisse klären und befreien. Und die anschließende Versöhnung bringt Partner dann noch näher zusammen.
Doch in manchen Beziehungen erreichen zu häufige, vermeintlich anlasslose oder verletzende Streitereien eine Grenze, die Partner zweifeln lässt. Wenn einer bei jedem „falschen“ Wort an die Decke geht, alles persönlich nimmt oder ständig genervt und gereizt ist, fühlen sich schließlich beide unwohl. Und wenn die Worte zu beleidigend werden, können auch anschließende Versöhnungen die entstandene Verletzung nicht heilen. Die Geborgenheit, die einer Beziehung eigentlich Halt geben sollte, bröckelt. Und schließlich kann die Beziehung zu einem großen Stressfaktor werden.
Tipp:
Analysieren Sie zunächst selbst, warum Sie eigentlich wirklich wütend sind. Welches unerfüllte Bedürfnis steckt dahinter? Fragen Sie sich auch selbst: Will ich die Beziehung überhaupt noch? Oder fehlt mir inzwischen die Liebe, um diese Konflikte noch zu lösen? Es ist wichtig, das herauszufinden. Denn nur, wenn Sie die Ursache des Problems kennen, können Sie auch gemeinsam eine Lösung finden – oder sich für eine Trennung entscheiden.
Praxisbeispiel
Partner bringt den Müll nicht raus
Frau M regt sich zum wiederholten Mal darüber auf, dass Ihr Partner nicht den Müll rausgebracht hat. Dahinter können viele Gefühle stecken, z.B.:
Sie empfindet die Arbeitsaufteilung im Haushalt als ungerecht – dann sollten sich beide Partner hier neu organisieren und vielleicht einen Haushaltsplan ausarbeiten.
Sie fühlt sich von ihm in letzter Zeit nicht genug wertgeschätzt und beachtet. Dann ist es wichtig, genau das zu kommunizieren und gemeinsam auf das Thema zu schauen.
Sie ist eigentlich so grundsätzlich unzufrieden, dass sie innerlich nur nach einem Grund sucht, sich zu trennen. Hier ist der ehrliche Schritt, sich zu trennen, wohl der beste.
Das Wichtigste bei der Lösung von Konflikten ist eine gute Kommunikation miteinander. Werfen Sie sich nicht gegenseitig Vorhaltungen an den Kopf. Sagen Sie, was Ihnen fehlt, was Sie brauchen und was das Verhalten des anderen bei Ihnen auslöst. Das ist die berühmte „Ich-Botschaft“. Und hören Sie einander wirklich zu, ohne direkt im Kopf oder verbal zu kommentieren, was der andere sagt. Auch Ihr Partner möchte sich gesehen und verstanden fühlen. Außerdem können Sie nur dann wirklich auf das Gesagte eingehen.
Sollten sie zu zweit nicht weiterkommen, obwohl sie sich noch immer lieben, kann vielleicht eine Paartherapie helfen.
Ziel eines Konfliktes oder einer Auseinandersetzung soll nicht der Sieg, sondern der Fortschritt sein.
Sie fühlen sich von Ihrem Partner eingeengt?
Eine Beziehung sollte beiden Partnern Halt geben, aber nicht einengen. Sie sollte beiden Raum geben, sich weiterhin frei entfalten zu können. Die Partner sollten einander vertrauen können. Wer aber übertrieben eifersüchtig ist, klammert, den anderen kontrolliert oder ständig den Wunsch äußert, alles gemeinsam zu unternehmen, nimmt dem anderen die Luft zum Atmen. Nicht immer ist das jedoch so offensichtlich. Manche Partner manipulieren den anderen auch subtil - unbewusst oder bewusst -, um ihn oder sie von eigenständigen Unternehmungen abzuhalten. Etwa, indem sie genau im passenden Moment einen Streit beginnen oder ein dringendes Bedürfnis nach Unterstützung äußern.
Tipps:
Sprechen Sie Ihren Partner auf sein/ihr Verhalten an und sagen Sie, dass es Ihnen damit nicht gut geht. Äußern Sie Ihr Bedürfnis nach mehr Freiraum. Und fragen Sie nach, warum dem anderen die ständige Nähe so wichtig ist. Vielleicht gab es ja negative Erfahrungen mit ehemaligen Partnern, die nun auf Sie übertragen werden. So kann Vertrauen wachsen.
Planen Sie konkrete Zeiten ein, die nur für Sie selbst reserviert sind und kommunizieren Sie offen, wie wichtig Ihnen das ist.
Wenn sich die Situation nicht bessert, kann dem anderen vielleicht eine Psychotherapie helfen, damit er oder sie wieder mehr Vertrauen in sich und Beziehungen gewinnt.
Bleiben Sie jedoch nicht zu lange in einer einengenden Beziehung. Achten Sie auch auf Ihre eigenen Bedürfnisse. Ihnen geht es dauerhaft nicht gut? Dann ist eine Trennung meist das Beste.
Einer von Ihnen hat eine Affäre?
Gegenseitiges Vertrauen ist eine der wichtigsten Grundlagen einer funktionierenden Beziehung. Haben sich beide Partner zuvor auf eine monogame Beziehung geeinigt, dann bedeutet ein Seitensprung einen Vertrauensbruch. Dies kann, muss aber nicht in jedem Fall das Ende der Beziehung bedeuten. Doch wenn Sie ein solches Ereignis nicht gut aufarbeiten, wird letztlich die Basis der Beziehung verloren gehen.
Die allererste Frage, die sich Partner in einer solchen Situation – gleich ob Betrogener oder Fremdgehender – stellen sollten, ist: Möchte ich dennoch an meiner bisherigen Beziehung festhalten? Hier geht es vor allem darum, die eigenen Gefühle zu erkunden. Lieben Sie den anderen noch? Sind Sie bereit, um die Partnerschaft zu kämpfen?
Sollten Sie diese Frage mit „Ja“ beantworten, dann ist es wichtig, dass sie gemeinsam erkunden, was zu dem Seitensprung geführt hat: Fehlt einem Partner etwas in der Beziehung, das er oder sie woanders gesucht hat? Und wenn ja, fehlt ihm oder ihr dieser Aspekt dauerhaft? Dann spricht dies eher für eine Trennung. Vielleicht gibt es aber auch die Möglichkeit, dass einer von beiden oder beide gemeinsam etwas ändern können, damit es nicht noch einmal passiert.
Schließlich bleibt aber die Frage, ob der betrogene Partner dem anderen wirklich verzeihen und wieder vertrauen kann. Wenn nicht, bleibt im Zweifel trotz bester Absichten oft nur die Trennung. Spätestens dann, wenn nach einem „Ausrutscher“ noch ein zweiter bzw. weitere ans Tageslicht kommen, sollten Sie sich trennen. Denn ein solches Verhalten ist – wenn Ihr Partner nicht gerade pathologisch sexsüchtig ist - auch ein Zeichen mangelnder Achtung.
Wir haben nun über einige Situationen gesprochen, die zu einer Trennung führen können – vielleicht finden Sie sich ja darin wieder, vielleicht ist für Sie auch ein anderer Grund ausschlaggebend für Zweifel an der Beziehung. Allerdings muss es nicht immer einen konkreten Grund für eine Trennung geben. Manchmal sagt Ihnen einfach Ihr Bauchgefühl, dass es nicht mehr passt. Dann ist eine Analyse vielleicht auch nicht mehr so wichtig. Abschließend noch ein paar Tipps, damit Sie für sich zur richtigen Entscheidung gelangen:
1.) Nehmen Sie sich Zeit
Nehmen Sie sich zunächst ausreichend Zeit alleine dafür, diese Frage von verschiedenen Perspektiven konstruktiv zu erkunden und Klarheit für sich zu schaffen:
Gehen Sie in sich und spüren Ihren eigenen Gefühlen und Gedanken nach. Was sagt Ihr Bauch, was das Herz?
Versetzen Sie sich auch in die Situation Ihres Partners hinein. Wie fühlt er bzw. sie sich wohl gerade?
Schauen Sie schließlich auch möglichst objektiv, also wie von außen, auf Ihre Situation. Das schließt Ihr eigenes Verhalten mit ein, aber auch das Ihres Partners.
Überstürzen Sie es nicht. Häufig ist es die Beziehung wert, um sie zu kämpfen. Das gilt umso mehr, wenn Sie schon länger in Ihrer Beziehung leben, vielleicht sogar verheiratet sind und Kinder haben. Sind Sie bereit, die Vertrautheit, die Sie mit dem jetzigen Partner verbindet, aufzugeben und noch einmal ganz von vorne zu beginnen?
Wie auch immer Ihre Entscheidung aussieht – es ist vor allem wichtig, dass Sie sie vor sich selbst vertreten können.
2.) Sprechen Sie mit Ihrem Partner
Nachdem Sie für sich etwas mehr Klarheit gewonnen haben, sollten Sie mit Ihrem Partner sprechen. Geben Sie der Beziehung noch eine Chance, sollten Sie Ihre Probleme und Ihre Unzufriedenheit thematisieren. Überlegen Sie sich aber genau, ob Sie gleich das Wort Trennung in den Mund nehmen müssen. Es ist später schwierig, die dadurch ausgelöste Verletzung wieder zu kitten.
3.) Gemeinsam an der Beziehung arbeiten
Wenn sie beide die Beziehung weiterhin wollen, sollten sie gemeinsam an ihrer Beziehung arbeiten – möglicherweise auch mithilfe einer Paartherapie. Dabei geht es vor allem darum, ungünstige Muster in Ihrer Beziehung aufzudecken und gemeinsam etwas zu verändern.
4.) Trennung durchziehen
Es kann aber auch sein, dass Sie sich nach reiflicher Überlegung für eine Trennung entscheiden. Dann ist es wichtig, dass Sie diesen Schritt auch vollziehen und nicht aus Angst vor einer Trennung in einer ungesunden Beziehung bleiben! Sollte diese Situation auf Sie zutreffen, möchten wir Ihnen die Angst vor den Konsequenzen einer Trennung nehmen.
Sie haben Angst vor der Trennung? So überwinden Sie diese!
Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, ist Ihre Entscheidung eigentlich bereits gefallen: Sie sind nicht mehr glücklich und eine Trennung wäre der beste Weg dies zu ändern. Doch allein beim Gedanken an ein Leben allein kommen die Ängste – vor der Trennung selbst und der Zeit danach. Und diese Trennungsangst kann Menschen in noch so unglücklichen Situationen halten. Wichtig: Machen Sie sich zunächst bewusst, weshalb Sie sich noch nicht trennen wollen.
Manche Ängste mögen handfeste Gründe haben – für die es aber sicherlich eine Lösung geben wird. Andere werden sich in der Realität als weniger schlimm darstellen als in Ihrer Phantasie. Doch die meisten von ihnen beruhen auf tief sitzenden Gefühlen, die wir Menschen alle in uns tragen: Die Angst vor der Veränderung und die Angst vor dem Alleinsein. Sie sind nur allzu verständlich. Denn Veränderungen können anstrengend sein und Stress mit sich bringen. Und Verbundenheit ist eines der tiefsten Bedürfnisse des Menschen – daher lösen Trennungen Urängste in uns aus.
Bedenken Sie aber: Das Leben ist ein ständiger Fluss, in dem sich alles stets wandelt und das einzig Sichere die stetige Veränderung ist. Und jede Veränderung birgt ungeahnte Möglichkeiten, sich und das eigene Leben neu zu entdecken. Wenn sich eine Tür schließt, öffnen sich meist sogar mehrere neue. Vielleicht wartet auf Sie da draußen eine große Liebe? Oder aber der Neustart gibt Ihnen die Energie, sich beruflich neu zu verwirklichen? Bleiben Sie offen und neugierig. Und Sie werden sehen: Es geht immer weiter!
Nun aber zu den möglichenGründen für Ihre Bedenken – vielleicht können wir Ihnen mithilfe dieses Textes helfen, sie aus dem Weg zu räumen. Denn wenn Sie die Konsequenzen einer Trennung kennen, können Sie mit diesen auch umgehen.
CHECKLISTE
Wir haben uns getrennt - wie geht es nun weiter?
Eine Trennung ist nicht nur emotional, sondern hat auch rechtliche Folgen. So sichern Sie sich ab und erhalten Unterstützung.
Wie bereits erwähnt, ist es ganz normal, dass Ihre Gefühle „Achterbahn fahren“ bei dem Gedanken an diese einschneidende Lebensveränderung. Wie können Sie nun am besten mit Ihren Gefühlen umgehen? Ein Patentrezept dafür gibt es nicht – aber einige hilfreiche Tipps, wie Sie Ihren Weg trotzdem meistern können.
Angst davor, die falsche Entscheidung zu treffen und eine Trennung später zu bereuen
Sie sind sich nicht sicher, ob Sie Ihre Entscheidung später bereuen könnten? Prüfen Sie, welche Gefühle dahinterstecken. Ist es nur die Angst, so können wir Sie nur ermutigen, den Schritt dennoch zu wagen! Nach dem ersten Schritt ist der zweite schon sehr viel leichter.
Wenn Sie aber nicht sicher sind, ob Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin nicht doch noch lieben, dann kann eine Trennung auf Probe eine Möglichkeit sein, das herauszufinden. Manchmal hilft der räumliche Abstand, sich seiner Gefühle bewusst zu werden. Vielleicht wird Ihnen in dieser Zeit klar, dass Sie wieder zu Ihrem Ex-Partner zurück möchten und bereit für einen Neuanfang sind.
Sind Sie verheiratet und möchten sich scheiden lassen, verlangt bereits das Gesetz ein sogenanntes Trennungsjahr, in dem Sie Ihren Alltag allein bewältigen müssen. Der Gesetzgeber möchte Ehepaaren ausreichend Zeit geben, sich darüber klar zu werden, was Sie wollen. Selbst, wenn Sie in dieser Zeit für maximal 3 Monate wieder zusammenleben und versuchen, sich wieder zu versöhnen, läuft das Trennungsjahr weiter.
Doch irgendwann sollten Sie eine endgültige Entscheidung treffen – sonst läuft Ihre Situation auf eine On-Off-Beziehung hinaus, mit der Sie beide garantiert nicht glücklich werden. Denn so zögern sich Schmerz und Unsicherheit nur hinaus.
Angst, den Partner als Menschen zu verlieren
„Lass uns Freunde bleiben“ – der Spruch ist bekannt, doch vielen fällt es nicht leicht, diese Absicht auch tatsächlich umzusetzen. Der Verlust des verlässlichen Partners an Ihrer Seite kann schließlich sehr schmerzhaft sein. Haben Sie Angst davor, dass Ihr Partner sich im Fall einer Trennung gänzlich von Ihnen abwendet? Nun, Sie können eine Freundschaft nicht erzwingen. Wohl aber können Sie alles Ihnen Mögliche dafür tun:
Benennen Sie die Gründe für Ihre Trennung so wertschätzend wie möglich – und sprechen Sie in „Ich-Botschaften“ anstatt sich in Schuldzuweisungen zu ergehen.
Geben Sie ihm bzw. ihr das Gefühl, jederzeit für ein Gespräch offen zu sein und bieten Sie – so weit es Ihnen möglich ist - Ihre Hilfe an.
Schließen Sie Kompromisse, wenn es um die Folgen der Trennung geht – etwa die Aufteilung des Haushalts.
Vermitteln Sie, wie wichtig er oder sie Ihnen als Person noch ist – und dass Sie sich keinesfalls gänzlich aus den Augen verlieren möchten.
Haben Sie Verständnis, wenn Ihr Partner erst einmal Zeit und Abstand braucht – drängen Sie nicht. Seien Sie geduldig. Vielleicht ändert sich seine oder ihre Meinung mit der Zeit, wenn die Wunde etwas geheilt ist - oder mit einer neuen Partnerschaft.
Wenn alles nicht hilft: Akzeptieren Sie die Entscheidung des anderen, auch wenn es wehtut. Lernen Sie loszulassen und schauen Sie nach vorne.
Was nicht zusammen kann Bestehen, tut am besten sich zu lösen.
Angst vor Schuld- bzw. Verantwortungsgefühlen gegenüber dem Partner
Ja, Sie haben mit Ihrer Beziehung eine gewisse Verantwortung füreinander übernommen. Wenn Sie verheiratet sind, haben Sie sich sogar das Versprechen gegeben „in guten wie in schlechten Zeiten“ zusammenzustehen. Doch manchmal reicht das einfach nicht. Manchmal gibt es wirklich gute Gründe für eine Trennung. Und dann müssen Sie die Verantwortung für sich selbst übernehmen. Auch, wenn die Trennung sich auf Ihren Partner auswirkt, liegt es dann in seiner bzw. ihrer Verantwortung, damit umzugehen. Sie haben es nur noch in der Hand, sich während der Trennungszeit so empathisch wie möglich ihm bzw. ihr gegenüber zu verhalten.
Dennoch wird Ihr Partner vermutlich verletzt sein. Dass Sie das verhindern möchten, zeigt Ihr Mitgefühl und dass er oder sie Ihnen weiterhin wichtig ist. Doch es gibt keine Möglichkeit, Ihrem Partner den Schmerz vollständig zu ersparen. Sie können einander nicht etwas vorspielen, das nicht mehr da ist. Und außerdem hat Ihr Partner durch die Trennung ebenfalls die Möglichkeit, sich ein neues, glücklicheres Leben aufzubauen.
Möglicherweise wird er oder sie Ihnen auch die Schuld am Scheitern der Beziehung geben. Vielleicht ist dies sogar (teilweise) richtig – auch, wenn meist beide Partner einen Teil der Verantwortung tragen. Doch erstens geht es bei der Frage „bleiben oder trennen“ nicht um „schuldig“ oder „nicht schuldig“. Sondern darum, dass jeder seinen eigenen Weg gehen muss und niemand in einer unglücklichen Beziehung feststecken sollte. Auch, wenn dabei Schuldgefühle aufkommen sollten. Wenn Sie tatsächlich Fehler gemacht haben sollten, akzeptieren Sie auch das. Niemand ist perfekt und macht immer alles richtig. Sie können daraus lernen und es in der nächsten Beziehung besser machen.
Angst vor dem Trennungsschmerz
Trennungen tun weh – auch denen, die sich trennen. Sie als Partner sind schließlich emotional zusammengewachsen und müssen Ihre gemeinsamen Leben wieder entflechten. Sie haben große Angst davor, allein in ihrem Bett zu liegen und die Nähe des anderen zu vermissen? Ihnen wird die Person zum Reden fehlen, die Sie von allen am besten kennt? Diese Gedanken und Gefühle sind absolut nachvollziehbar. Wichtig ist es aber auch, sich die Zukunft positiv vorzustellen: Von welchen Belastungen werden Sie befreit sein? Welche neuen Freiheiten und Perspektiven gewinnen Sie?
Selbst, wenn die Gefühle der Traurigkeit, des Verlustes oder des Alleinseins nach der Trennung auftauchen sollten, können Sie lernen, diesen Trennungsschmerz zu bewältigen: Akzeptieren Sie diese Gefühle, so wie sie jetzt gerade sind. Lassen Sie sie zu, ohne darin zu versinken. Versuchen Sie, dennoch Ihr Leben weiterzuleben, so gut es geht. Bleiben Sie aktiv und machen etwas, das Ihnen Freude bereitet. Treffen Sie sich mit Freunden. Sie werden darüber hinwegkommen, neue Menschen kennenlernen, neue Gewohnheiten entwickeln, sich ein neues Leben aufbauen. Das Leben wird weitergehen. Die Zeit heilt vielleicht nicht alle, aber doch viele Wunden.
Es gibt jedoch auch Situationen, in denen Menschen panische Angst vor einer Trennung haben. Ist auch bei Ihnen die Angst so stark, dass Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die Zeit nach der Trennung alleine bewältigen können? Möglicherweise leiden Sie unter Trennungs- bzw. Verlustangst oder unter emotionaler Abhängigkeit von Ihrem Partner. Oder aber hatten Sie bereits in der Vergangenheit mit psychischen Problemen wie etwa Depressionen zu kämpfen und fürchten, die Trennung könnte Sie destabilisieren? Dann ist es ganz wichtig, dass Sie nicht alleine sind. Sprechen Sie mit Freunden und Ihrer Familie. Sollte dies nicht reichen, suchen Sie sich die Hilfe eines Psychotherapeuten bzw. einer Psychotherapeutin, eines Psychiaters bzw. einer Psychiaterin. Oder schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe mit anderen Betroffenen an, die ebenfalls unterTrennungsangst oder ähnlichen Problemen leiden.Sie brauchen sich nicht dafür zu schämen! Wenn Sie stark unter einer Trennung leiden, zeigt das vor allem, dass Sie sehr sensibel sind. Möglicherweise gibt Ihnen die Situation auch die Chance, der Ursache Ihrer Ängste auf den Grund zu gehen. So können Sie belastende Gefühle aus Ihrer Vergangenheit verarbeiten und Ihr Selbstvertrauen stärken.
CHECKLISTE
Wie gehe ich mit dem Trennungsschmerz um?
Trennungen sind für jeden ein Einschnitt ins Leben - so gehen Sie konstruktiv damit um und bewältigen den Schmerz.
Vermutlich hat jeder Mensch, der über eine Trennung nachdenkt, zugleich auch Angst vor dem Alleinsein und stellt sich Fragen wie: „Wird es mir gut gehen, so alleine? Wann werde ich wieder bereit für eine neue Beziehung sein? Und wie lerne ich jemanden kennen?“ Das ist völlig normal, denn schließlich geht ein Abschnitt Ihres Lebens zu Ende und es beginnt ein neuer, noch ungewisser Abschnitt.
Wir möchten Ihnen dennoch ein paar Tipps geben, mit denen Sie sich hoffentlich ein wenig besser vorbereitet fühlen:
Sie werden Zeit brauchen, um mit der alten Beziehung abzuschließen und Ihre Gefühle zu verarbeiten. Geben Sie sich diese Zeit und setzen Sie sich nicht unter Druck. Menschen sind da sehr unterschiedlich. Bei manchen dauert es ein Jahr oder länger, bei anderen nur eine kurze Phase, um den Partner loszulassen und sich wieder für Neues öffnen zu können.
Irgendwann ist es dann sicherlich auch an der Zeit, sich wieder für eine neue Beziehung zu öffnen. Auch das mag sich vielleicht jetzt noch nicht so anfühlen. Vielleicht befürchten Sie, keinen anderen Partner mehr zu finden? Das Gute ist: So geht es vielen anderen Getrennten – und sie sehnen sich ebenso nach einer neuen Partnerschaft wie Sie. Es gibt - gerade mithilfe des Internets - so viele Möglichkeiten, sich mit spannenden anderen Menschen zu verabreden. Wenn Sie wieder mehr unternehmen, lernen Sie auch „offline“ mehr Menschen kennen. Vertrauen Sie darauf, dass Ihnen der richtige Mensch begegnen wird und Sie mit ihm oder ihr glücklicher sein werden als in Ihrer jetzigen Beziehung. Denn Sie werden aus Ihrer aktuellen Beziehungserfahrung gelernt haben und besser wissen, was Ihnen wirklich wichtig ist.
Angst vor der Zukunft
Vielleicht ist Ihre Angst auch überhaupt nicht konkret, sondern Ihnen bereitet allgemein die Ungewissheit bereits Sorgen. Jetzt gerade mögen Sie sich fragen: Was werde ich alles vermissen? Was werde ich mit meiner Zeit als Single anfangen? Wie baue ich mir das Leben noch einmal neu auf? Das ist sehr nachvollziehbar, denn Ihr Leben wird sich verändern und Sie wissen jetzt noch nicht, wie. Sie werden noch einmal neu anfangen müssen, alte vertraute Gewohnheiten und Rituale ablegen und neue beginnen. Das kann erst einmal Angst machen. Das ist ganz normal: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und scheut von Natur aus die Veränderung.
Lassen Sie es aber nicht zu, dass diese Tendenz Sie in einer unglücklichen Beziehung hält. Schauen Sie auch auf die Möglichkeiten, die eine solche Veränderung Ihnen bietet! Sie haben nach einer Trennungalle Freiheiten, Ihr eigenes Leben neu zu gestalten. Dabei müssen jetzt noch nicht wissen, wie das aussehen wird. Wenn Sie erst einmal den ersten Schritt gegangen sind, werden die Ideen, Wünsche und Sehnsüchte sicherlich auftauchen. Sie werden nach und nach die Vorzüge Ihrer neu gewonnenen Freiheit entdecken. Blicken Sie neugierig auf diese Zeit als Single – sie kann helfen, sich selbst neu wiederzufinden. Sie können sich alte Lebensträume erfüllen oder neue entstehen lassen. Sie werden alte Freundschaften aufleben lassen oder neue Freunde finden.
Sie fürchten die Reaktion des Partners?
Es ist weniger Ihre eigene Gefühlswelt, die Ihnen im Hinblick auf die Trennung Sorgen bereitet als vielmehr die Reaktion Ihres Partners? Das ist nur zu verständlich, denn schließlich hatten Sie Zeit, sich auf die Trennung vorzubereiten und sind sich sicher, dass Sie das auch wirklich wollen. Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin hingegen wahrscheinlich nicht. Er oder sie könnte sich überrumpelt fühlen und schockiert sein. Vielleicht wird er oder sie Ihnen Vorwürfe machen oder wütend, traurig oder verzweifelt sein. Es könnte auch passieren, dass er bzw. sie Ihre Entscheidung erst einmal nicht akzeptieren und um Sie kämpfen wollen wird.
Daher ist es sehr wichtig, dass Sie beim Trennungsgespräch geduldig und einfühlsam vorgehen. Am Besten wäre es, Sie bereiten sich gut auf diese Situation vor und spielen in Gedanken bereits mögliche Abläufe durch. So können Sie einen kühleren Kopf bewahren, wenn Ihr Partner sehr emotional reagieren sollte. Wählen Sie einen guten Zeitpunkt und einen möglichst neutralen, aber geschützten Ort dafür aus. Wenn es soweit ist, erläutern Sie ausführlich Ihre Gründe für die Trennungsentscheidung. Versetzen Sie sich in die Lage des anderen und zeigen Sie Verständnis für seine oder ihre Gefühlswelt, insbesondere die Ängste und Abwehrreaktionen, die kommen mögen. Hören Sie zu, was Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin zu sagen hat und versuchen Sie, auch darauf einzugehen.
Es gibt jedoch auch Situationen, in denen Sie mit Zuwendung und Empathie nicht weiterkommen und klare Grenzen setzen müssen. Dies ist der Fall, wenn Ihr Partner verbal übergriffig oder gar gewalttätig wird. Wenn er oder sie gar Rache üben will. Zögern Sie nicht, sich der Situation sofort zu entziehen und in Sicherheit zu bringen! Ziehen Sie in Notfällen die Polizei zur Hilfe.
Was werden Familie und Freunde denken?
Nicht wenige (Ehe)partner schrecken vor einer Trennung zurück aus Angst, wie wohl das soziale Umfeld reagieren wird. Was wird meine Familie von mir denken? Was werden unsere Freunde sagen? Werde ich den Kontakt zur lieb gewonnenen Familie des anderen verlieren? Solche Gedanken sind völlig normal. Auch, wenn Menschen es sich gern einreden, es ist meistens überhaupt nicht egal, was die anderen denken. Schließlich sind Menschen soziale Wesen und in ein soziales Gefüge eingebunden.
EXPERTENTIPP
Ändern Sie Ihre Sichtweise
Glauben Sie, Ihre Freunde und Familie haben nicht vielleicht schon gemerkt, dass etwas nicht stimmt? Glauben Sie nicht, dass ihnen Ihr Glück wichtiger ist als der Schein einer „heilen Welt“ nach außen? Und wenn nicht, dann sollte das zumindest so sein! Heutzutage sollten die Menschen die Freiheit genießen dürfen ihr eigenes Lebensglück zu verfolgen. In der Regel muss niemand mehr gesellschaftliche Schmach erdulden, wenn er oder sie geschieden wird und sein oder ihr Glück erneut versucht. Sollte das jemand (noch) anders sehen, bleiben Sie selbstbewusst und stehen Sie zu sich. Es ist sowohl für Sie, als auch für die anderen eine Chance daran zu wachsen und den eigenen Blick auf die Welt zu erweitern. Wenn Sie Ablehnung oder Schuldzuweisungen von der Familie befürchten, holen Sie sich Unterstützung. Haben Sie das Gefühl, dass Sie sich niemandem in ihrem Umfeld anvertrauen können, suchen Sie eine Beratungsstelle auf.
Reden Sie, ggf. mit Unterstützung, mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind und sagen Ihnen auch, wie sehr Ihnen an einem weiteren Kontakt gelegen ist. Finden Sie – möglicherweise sogar gemeinsam mit Ihrem Ex-Partner – eine Lösung, wie Sie beide mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben können. Sei es gemeinsam als Freunde oder jeweils getrennt. Gerade in einer Zeit der Trennung sind Freunde und Familie besonders wichtig. Wenn es gute Freunde sind, werden sie insbesondere jetzt für Sie da sein und zu Ihnen halten.
Trennung mit gemeinsamen Kindern
Sie und Ihr Partner haben gemeinsame Kinder? Das macht die Entscheidung für eine Trennung natürlich schwieriger! Eltern möchten, dass Ihre Kinder in einer beschützenden, harmonischen Familie aufwachsen. Daher ist es nachvollziehbar, wenn Sie die Entscheidung sich zu trennen nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Bedenken Sie aber auch: Es ist meist keine gute Idee, allein wegen der Kinder zusammenzubleiben, obwohl Sie unglücklich sind! Kinder sind sensibel und spüren das. Und die gespannte, erkaltete Beziehung zwischen den Eltern wird auch die Atmosphäre prägen, in der Ihre Kinder aufwachsen. Sie leben Ihren Kindern ein Beziehungsmodell vor, das eigentlich kein Vorbild sein sollte. In einer solchen Situation ist eine Trennung meist die bessere Lösung für alle Familienmitglieder.
Verwenden Sie Ihre Kraft lieber darauf, die Trennung so behutsam wie möglich für Ihre Kinder zu gestalten. Reden Sie mit ihnen, hören Sie zu, zeigen Sie Verständnis für Ihre Gefühle. Geben Sie Ihnen Liebe, Aufmerksamkeit und Sicherheit. So können Kinder eine Trennung zumindest gut verarbeiten und sich irgendwann auf die neue Situation einstellen. Dass eine Trennung der Eltern den Kindern langfristig nicht schadet, wenn sie gut verarbeitet wird, haben auch zahlreiche Studien belegt.
Was besonders wichtig ist: Akzeptieren Sie, dass Ihre Kinder auch Ihren Ex-Partner weiterhin so lieben werden wie zuvor – auch, wenn Sie selbst andere Gefühle für den Ex-Partner hegen. Geben Sie ihnen ausreichend Raum und Zeit mit dem anderen Elternteil. Selbst, wenn sich zukünftig Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin allein um die Kinder kümmern wird, haben Sie keine Sorge, den Kontakt zu Ihren Kindern zu verlieren: Ihnen steht in jedem Fall ein gesetzliches Umgangsrechtzu! Machen Sie die gemeinsame Zeit zu etwas Besonderem und stärken so die Beziehung zu Ihren Kindern.
Eine besonders schwierige Situation ist es, wenn Ihr Kind überhaupt noch nicht auf der Welt ist und Sie bereits während der Schwangerschaft eine Trennung in Betracht ziehen. In manchen Fällen – gerade bei Gewalt oder Alkoholmissbrauch – haben Sie jedoch keine andere Wahl! Doch auch dann sind Sie keineswegs alleine in dieser Situation.
Sie sind um die finanziellen Aspekte der Trennung besorgt?
Ängste vor einer Trennung können auch sehr pragmatische Gründe haben. Denn eine Trennung oder Scheidung hat in vielen Fällen für beide Partner auch finanzielle Konsequenzen. Vielleicht hat einer von Ihnen mehr Geld verdient als der andere und Sie haben sich davon gemeinsam einen gewissen Lebensstandard aufgebaut, den Sie nicht verlieren möchten? Für viele Menschen ist die Angst, zukünftig weniger und vielleicht sogar zu wenig Geld zur Verfügung zu haben, ein Grund, an einer unglücklichen Beziehung festzuhalten. Lassen Sie sich von solchen Aspekten nicht davon abhalten, Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich aus einer unglücklichen Beziehung zu befreien!
Sie haben Angst, nach einer Trennung zu verarmen? Versuchen Sie, sich einmal von Ihren Ängsten zu distanzieren und sich dem Thema nüchtern und rational zu nähern: Wie viel Geld wird Ihnen tatsächlich zur Verfügung stehen? Steht Ihnen möglicherweise Unterhalt Ihres Ex-Partners zu? Wie viel Geld erhalten Sie von ihm oder ihr, wenn Sie verheiratet sind und sich scheiden lassen möchten? Lassen Sie sich hier anwaltlich beraten. Machen Sie außerdem einen Termin beim Arbeitsamt, um sich über Ihre Möglichkeiten zu informieren.
Sie haben Angst, zu viel Geld an Ihren Ex-Partner bzw. Ihre Ex-Partnerin zu verlieren? Diese Sorge ist in der Regel unbegründet. Sind Sie nicht verheiratet, müssen Sie lediglich Unterhalt für Ihre gemeinsamen Kinder zahlen. Dabei wird sich an Ihrer finanziellen Situation kaum etwas ändern, schließlich haben Sie auch bisher Ihre Kinder versorgt. Sind Sie verheiratet, kommen zwar weitere Ausgleichszahlungen auf Sie zu, jedoch gibt es hier verschiedene Möglichkeiten, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden.
Trennung mit gemeinsamer Wohnung bzw. gemeinsamen Haus?
Sie haben bisher zusammengelebt, vielleicht eine gemeinsame Wohnung gemietet oder sogar zusammen ein Haus gekauft? Dann haben Sie vermutlich viele Fragen im Kopf: Wird einer von Ihnen weiterhin dort wohnen bleiben – und wenn ja, wer? Was ist, wenn Sie gemeinsame Kinder haben? Wer wird das Wohneigentum behalten – und muss dann der andere „ausbezahlt“ werden? Oder möchten Sie Ihre Immobilie verkaufen? Wie wird der gemeinsame Hausrat aufgeteilt? Erhalten Sie finanzielle Unterstützung, wenn Sie umziehen und sich zudem neue Gegenstände anschaffen müssen? Wie finden Sie eine neue Wohnung?
All das mag erst einmal nach einer schier unüberwindbaren Hürde aussehen. Doch wenn Sie es genauer betrachten, handelt es sich bei diesen Fragen um ganz handfeste, rationale Dinge. Und Sie werden dafür Lösungen finden – sei es gemeinsam mit Ihrem Partner, mithilfe eines Mediators / einer Mediatorin oder rechtlicher Beratung. Insbesondere wenn Sie verheiratet waren, bietet das Gesetz Ihnen hier eine große Hilfestellung, um zu einer für beide Seiten fairen Lösung zu kommen.
CHECKLISTE
Was passiert nach der Scheidung mit der gemeinsamen Immobilie?
Diese Möglichkeiten haben Sie, im Rahmen der Scheidung Ihre gemeinsame Immobilie aufzuteilen.
Sie sind verheiratet und fürchten den Scheidungsprozess?
Schaubild
Sie haben sich einmal versprochen, zusammenzubleiben, „bis dass der Tod euch scheidet“ – und nun denken Sie darüber nach, doch noch einmal ein neues Lebenskapitel ohne Ihren Ehepartner aufzuschlagen? Das mag erst einmal Angst machen. Dennoch sollte der Scheidungsprozess Sie keineswegs davon abhalten, sich aus einer ungesunden oder unglücklichen Beziehung zu befreien. Eine Scheidung ist zwar rechtlich etwas komplizierter als eine Trennung unverheirateter Paare, doch die gesetzlichen Regelungen zur „Abwicklung“ Ihrer Ehe geben Ihnen auch die Sicherheit, dass dabei alles fair zugeht und Sie nicht plötzlich im Regen stehen.
Versuchen Sie einmal, tief durchzuatmen und Ihre Gefühle der Angst oder Überforderung ein wenig in den Hintergrund treten zu lassen. Die Gründe für Ihre Trennung mögen in Ihren Gefühlen liegen, doch die Folgen können Sie ganz sachlich und nüchtern betrachten. Das kann sogar helfen, in einer schwierigen Situation wieder die Kontrolle über das eigene Leben zu bekommen. Daher: Informieren Sie sich zunächst darüber, was eigentlich bei einer Scheidung auf Sie zukommt.
Sie werden sehen – so kompliziert ist es nicht! Und wenn Sie den richtigen Scheidungsservice oder Anwalt an Ihrer Seite haben, erhalten Sie auf diesem Weg kompetente Hilfe. Sie müssen da nicht alleine durch!
Aus dem Freundes- und Bekanntenkreis oder dem Fernsehen kennen Sie aber Schauergeschichten von kostspieligen Scheidungsprozessen und Rosenkriegen? Das muss nicht so sein! Versuchen Sie, gemeinsam mit Ihrem Partner eine einvernehmliche Scheidung zu erreichen. Möglicherweise kann Sie hierbei eine Mediation unterstützen. Schaffen Sie es, alle Folgen Ihrer Scheidung bereits vorher in einer Scheidungsfolgenvereinbarung zu regeln, so dauert der abschließende Gerichtstermin meist nur 10-15 Minuten. Sie müssen nicht einmal beide einen eigenen Anwalt bezahlen, sondern es genügt, wenn sich einer von ihnen anwaltlich vertreten lässt und der andere dem Scheidungsantrag zustimmt. So entfallen die Kosten für einen zweiten Anwalt.
Besonders kostengünstig, schnell und nervlich schonend ist die Scheidung für Sie, wenn Sie sich für einen Online-Scheidungsservice entscheiden. Hierbei sparen Sie sich sogar die Besuche beim Anwalt. Wenn Sie sich zudem auch noch einvernehmlich scheiden lassen und alle Scheidungsfolgen vorher regeln, können Sie Ihre Kraft voll und ganz auf den Neubeginn Ihres Lebens konzentrieren!
SchaubildiurFRIEND Schaubild: Ablauf der Scheidung
CHECKLISTE
Was ist eigentlich eine 'Online-Scheidung'?
Alle wichtigen Infos zur Online-Scheidung auf einen Blick - was sie ist, wie sie abläuft und wer Sie unterstützt.
Ausführliche Infobroschüre FAQs, Spar-Tipps und Schaubilder
Verfahrenskostenhilfe Checklisten und Antrag
Checklisten Gängige Fehler vermeiden
Beratungsgutschein im Wert von 200,- EUR
Service-Pass 24/7-Hilfe bei Trennung & Scheidung
Kostenvoranschlag & Scheidungsantrag-Formular
Rat & Hilfe Center
Warum gibt es das „iurFRIEND“ Rat & Hilfe Center?
Unser iurFRIEND Rat & Hilfe Center gibt es, damit Sie jeder Zeit bei rechtlichen Fragestellungen* und Problemen eine unabhängige Anlaufstelle haben, und dies kostenlos.Rat & Hilfe Center
(Hinweis: Sie gelangen auf unsere Unternehmensseite iurFRIEND.com)
Gratis-Gespräche entweder durch unseren InfoPOINT (für allgemeine Fragen) oder durch unsere Kooperationsanwälte (für individuelle, Ihren Fall betreffende Fragen);
Die Möglichkeit, schriftlich Fragen zu stellen, und diese auch durch handverlesene Rechtsanwälte schnell und verständlich beantwortet zu bekommen;
Einen 24/7-Service „rund-um-die-Uhr“, weil wir wissen, dass Sie manchmal auch eine Frage spät abends, früh morgens oder am Wochenende beantwortet haben möchten;
Videogespräche, wenn Sie Ihren Ansprechpartner direkt live sehen möchten;
Unser sorgsam gepflegtes EliteXPERTS-Netzwerk, auf das Sie jeder Zeit zugreifen können, mit handverlesenen Experten vor Ort;
Unser „RechtsNAVI“, das Ihnen hilft, schnell und sicher bis hin zur Lösung Ihres Rechtsproblems* zu navigieren.
Und natürlich haben Sie im Rat & Hilfe Center die Möglichkeit, uns ganz einfach per Telefon, E-Mail, Fax, WhatsApp oder Chat zu kontaktieren, oder uns Ihre positive und nicht so positive Kritik zukommen zu lassen (gerade, wenn Sie einmal mit uns nicht so zufrieden waren, wären wir Ihnen wirklich sehr dankbar, wenn Sie uns dies kurz mitteilen; wir melden uns dann auf jeden Fall bei Ihnen immer zurück.
Keine Frage – die Entscheidung, ob Sie sich trennen möchten, ist eine der schwierigsten, die Sie im Leben treffen müssen. Nicht immer ist die Trennung die einzige Möglichkeit, um Probleme in der Beziehung zu lösen. Häufig können ein gutes Gespräch, veränderte Rituale oder eine Paartherapie helfen, eine bröckelnde Beziehung wieder zu heilen.
Es gibt jedoch auch Fälle, in denen eine Trennung unumgänglich ist. Dann gilt es nur noch, die Hindernisse und Ängste zu überwinden, die diesem Schritt entgegenstehen. Keine Frage, diese Entscheidung wird Ihr Leben von Grund auf verändern. Doch Sie haben es in der Hand, der kommenden Veränderung positiv entgegenzutreten. Sehen Sie diese Situation als Chance, wieder glücklicher zu werden und sich neu kennenzulernen.
Wenn die Entscheidung einmal gefallen ist, dann müssen Sie sie „nur noch“ in die Tat umsetzen. Möglicherweise wird es viel zu planen, zu regeln und zu klären geben. Denken Sie daran: Sie müssen das alles nicht allein bewältigen! Wenden Sie sich an Freunde oder die Familie, suchen Sie sich die professionelle Unterstützung, die Sie in Ihrer Situation brauchen – sei es durch eine Therapie, eine Mediation, eine Rechtsanwaltskanzlei oder einen Online-Scheidungsservice. Informieren Sie sich auch bei zuständigen Stellen und Ämtern. Versuchen Sie, auch dies nicht nur als Belastung zu sehen, sondern als Herausforderung, aus der Sie Energie für Ihren Neustart schöpfen können. Sie können noch einmal neu anfangen und sich Ihr Leben so aufbauen, wie es Ihnen gefällt.
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