Sofern Sie im Betrieb aufeinandertreffen, sollte die Prämisse auch lauten, dass Sie nicht über Ihre Trennung, sondern nur über Ihre Arbeit reden. Klammern Sie alles aus, was privater und persönlicher Natur ist. Nur so vermeiden Sie, dass Ihr Gespräch emotional beeinträchtigt wird. Besprechen Sie Ihre Arbeit ausschließlich auf einer sachlichen Ebene, auch wenn es wahrscheinlich schwerfällt, emotionale Zwänge außen vor zu lassen. Tun Sie dies nicht, machen Sie sich und Ihre Entscheidungen angreifbar.
Trennen Sie sich vom Ehepartner, der zugleich Ihr Arbeitskollege ist, wird der Beruf zur emotionalen Zerreißprobe. Warum ist das gemeinsame Arbeiten nach dem Ehe-Aus eine so enorme psychische Belastung? Die Antwort: Weil der tägliche Kontakt im Büro das emotionale Loslassen blockiert und private Konflikte ungefiltert in den Berufsalltag schwappen können – wer hier keine strikte Grenze zwischen privater Trennung und beruflicher Kooperation zieht, gefährdet im schlimmsten Fall die eigene Karriere. Hier erfahren Sie, welche Optionen Sie nun in Betracht ziehen können, wie Sie professionelle Distanz wahren und wann ein Jobwechsel der bessere Weg ist.
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